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Spora Ransomware: entschlüsseln Sie Dateien und entfernen Sie das Virus

Spora Ransomware: entschlüsseln Sie Dateien und entfernen Sie das Virus

Finden Sie heraus, wie Sie mit der Spora Ransomware umgehen können, das ist ein raffinierter Cyber-Angreifer mit einer Reihe von einzigartigen Eigenschaften und einem makellosen Erpressungs-Mechanismus.

Worum handelt es sich bei der Spora Ransomware?

In Begriffen der IT-Sicherheit stellt Spora eine aggressive Ransomware mit Datei-Verschlüsselung dar. Der Name stammt von einer russischen Variante des Wortes für “Spore”. Die konzeptionellen Verbindungen sind für Opfer und Leute, die Recherche in Malware betreiben, offensichtlich. Die Ansteckung ist sehr giftig und breitet sich mit einer hohen Infektionsrate aus. Dieses böswillige Objekt begann sich zu Beginn des Jahres 2017 auszubreiten und hat seitdem fest genug Wurzel eingetrieben, um gegenwärtig zu einem der schädlichsten Lösegeld Trojaner zu zählen. Es kommt über ein Botnetz auf Windows-Computer, das genutzt wird, um massive Spam-Wellen erzeugen. Die Dateien, die an diese irreführenden Emails angehängt werden, geben vor, Rechnungen, gescannte Kopien von wichtigen Dokumenten oder ähnliche Themen zu sein, bei denen die Empfänger wahrscheinlich daran interessiert sind, sie zu öffnen. Fakt ist, die Anhänge sind verschleierte HTA-Dateien, die, sobald ausgelöst, ein JavaScript-Objekt in den Temp-Pfad eines anvisierten Systems fallen lassen. Dann führt eine weitere Entpackungs-Runde zum Auslösen einer zufällig benannten ausführbaren Datei.

Spora Ransomware Alarm

Ist diese Routine der Spora Ransomware einmal gestartet, führt die Infektion ein heikles Manöver aus. Während der Prozess, der von dem bösartigen EXE-Objekt ausgeführt wird, die geplagte Workstation nach wichtigen Daten hinter den Kulissen durchsucht, sieht das Opfer, wie eine Microsoft Word-Datei aus heiterem Himmel auftaucht. Dieses Dokument zeigt einen Warndialog an, der angibt, dass die Datei beschädigt ist. Das ist ein kluger Schritt, der darauf abzielt, den Anwender von dem abzulenken, was eigentlich im Hintergrund vor sich geht. In der Zwischenzeit sucht Spora nämlich nach Dateitypen, die gängigen Formaten entsprechen, wie .jpg, .jpeg, .pdf, .sqlite, .doc, .docx, .xls, .xlsx, .rar, .zip, .rtf und eine Reihe anderer. Jede dieser Dateien wird mit einer Fusion von kryptografischen RSA- und AES-Algorithmen verschlüsselt. Dadurch werden diese Dateneinträge unzugänglich. Im Gegensatz zu vielen anderen Ransomware-Programmen ändert der Spora-Virus keine Dateinamen als Teil ihres Datenverstümmelungsprozesses – es werden keine zusätzlichen Erweiterungen hinzugefügt, noch werden den ursprünglichen Namen Erweiterungen vorangestellt. Und doch wird das Opfer schnell erkennen, dass ihre Dateien kaputt sind, da die Infektion einen Lösegeldbrief und eine .KEY-Datei auf dem Desktop hinterlässt.

Opfer Steuerungstafel wird Client Seite genannt

Wie die Entschlüsselung durchgeführt werden soll, steht in einer HTML-Datei, deren Name mit der Opfer-ID übereinstimmt. Letzteres ist eine eindeutige Zeichenfolge von 25 hexadezimalen Zeichen, die jedem kontaminierten Computer zugewiesen werden. Nach dem Öffnen der Lösegeldnotiz wird dem Benutzer ein Bildschirm angezeigt, dort steht,

Ihre ganze Arbeit und persönlichen Dateien wurden verschlüsselt
Um die Daten wiederherzustellen, und Garantien und Unterstützung zu erhalten,
Folgen Sie den Anweisungen in Ihrem Konto.

Das Fenster enthält einen Persönlichen Bereich (https://spora.bz oder https://spora.biz), der fordert, dass das Opfer die oben genannte ID-Kennung einträgt, um sich in ihre Client-Seite einzuloggen. Diese Seite ist eine professionell zugeschnittene Benutzerkonsole, die Sprachauswahl, verschiedene Datenrettungspläne, die Möglichkeit der kostenlosen Wiederherstellung von 2 Dateien, einen Live-Support und aktuelle Informationen zum aktuellen Zahlungsstatus bietet. Es ist zu schlimm, dass solch eine benutzerfreundliche Steuerung solch einem bösen Zweck dient.

Interessanterweise sammelt die Spora-Ransomware bestimmte Arten von Benutzerdaten und klassifiziert darauf basierend jedes Opfer in eine von sechs Kategorien. Verschieden große Beträge gelten für jede dieser Kategorien, so würde die Infektion weniger Geld von einem Heimanwender fordern, als von einem Unternehmen. Darüber hinaus liefern die Kriminellen qualitativ hochwertige Unterstützung. Die Agenten reagieren und können sogar den Lösegeld-Zahlungstermin deaktivieren, falls der infizierte Nutzer damit einverstanden ist, eine positive Bewertung des Dienstes zu hinterlassen. Alles in allem wird die Online-Erpressung im Hinblick auf die technische Komplexität und die Interaktion mit den Opfern immer schlimmer. Leider gibt es keine automatische Entschlüsselung, um Dateien wiederherzustellen, die von der Spora-Ransomware gesperrt worden sind. Die gute Nachricht ist, es gibt spezielle Techniken, die für einige der chiffrierten Dateien zum gewünschten Ergebnis führen können.

Automatische Entfernung des Spora Ransomware-Virus

Wenn es darum geht, mit den Infektionen umzugehen, fangen Sie mit einem seriösen Reinigungs-Tool an. Diesen Arbeitsablauf zu engagieren, stellt sicher, dass jede Komponente der Ransomware gefunden und aus dem betroffenen Computer entfernt wird.

1. Laden Sie das Reinigungs-Tool herunter und installieren Sie es und klicken Sie auf den Computer Jetzt Scannen Knopf.

2. Das Warten lohnt sich. Sobald der Scan abgeschlossen ist, sehen Sie einen Bericht mit allen bösartigen oder potenziell unerwünschten Objekten auf Ihrem PC. Fangen Sie an und klicken Sie auf die Option Bedrohungen Beheben, um den Ransom-Trojaner automatisch von Ihrem Computer zu deinstallieren. Die folgenden Schritte sollen die verschlüsselten Dateien wiederherstellen.

Dateien wiederherstellen, die von der Spora Ransomware verschlüsselt wurden

Das Entfernen der eigentlichen Infektion ist nur ein Teil der Reparatur, während die beschlagnahmten persönlichen Daten verschlüsselt bleiben. Überprüfen Sie und versuchen Sie die untenstehenden Methoden, um eine Chance für das Wiederherstellen der Dateien zu bekommen.

Option 1: Backups / SIcherungsdateien

Die Cloud wirkt Wunder, wenn es um die Problemlösung im Rahmen des Ransomware-Angriffs geht. Wenn Sie Datensicherungen an einem entfernten Ort aufbewahrt haben, verwenden Sie einfach die jeweilige Funktion, die von Ihrem Sicherungsanbieter untergebracht wurde, um alle verschlüsselten Objekte wiederherzustellen.

Option 2: Wiederherstellungstools

Die Recherche des Spora-Virus zeigt eine wichtige Tatsache darüber, wie es die Daten des Opfers verarbeitet: Es löscht die ursprünglichen Dateien, und es sind tatsächlich ihre Kopien, die verschlüsselt werden. Inzwischen ist es allgemein bekannt, dass alles, was von einem Computer gelöscht wird, nicht vollständig verschwindet und über bestimmte Techniken aus dem Festspeicher wieder hergestellt werden kann. Wiederherstellungs-Programme können dies machen, daher ist diese Methode sicherlich einen Versuch wert.

DownloadLaden Sie Data Recovery Pro herunter

Option 3: Schattenkopien

Das Windows-Betriebssystem enthält eine Technologie, die als Volume Snapshot Service bezeichnet wird, oder VSS, die automatisch Sicherungen von Dateien oder Volumes ausführt. Eine kritische Voraussetzung ist in diesem Zusammenhang, dass die Systemwiederherstellungsfunktion aktiviert ist. Ist dies der Fall, können einige Datensegmente erfolgreich wiederhergestellt werden.
Sie können diese Aktivität mit der Funktion “Vorgängerversionen”, die in das Betriebssystem integriert ist, durchführen, oder mit speziellen Anwendungen ausführen, die den Job automatisch ausführen.

  • Verwenden Sie die Funktion Vorgängerversionen

    Das Windows Betriebssystem bietet die eingebaute Möglichkeit, die vorherige Version von Dateien wiederherzustellen. Dies lässt sich auch auf Ordner anwenden. Rechtsklicken Sie einfach auf eine Datei oder einen Ordner, wählen Sie Eigenschaften und wechseln Sie auf den Vorgängerversionen genannten Tab. Innerhalb dieses Versionsbereiches sehen Sie die Liste der gesicherten Kopien der Datei/des Ordners mit den dazugehörigen Zeit- und Datumsangaben. Wählen Sie den aktuellsten Eintrag und klicken Sie auf Kopieren, falls Sie das Objekt an einen neuen Ort wiederherstellen wollen, den Sie angeben können. Wenn Sie auf den Wiederherstellen-Knopf klicken, wird das Objekt an seinem ursprünglichen Ort wiederhergestellt.vorherige-versionen

  • Nutzen Sie das Shadow Explorer-Werkzeug

    Dieser Weg erlaubt es Ihnen, vorherige Versionen von Dateien und Ordnern auf automatische Weise statt von Hand wiederherzustellen. Laden Sie dafür die Shadow Explorer-Anwendung herunter und installieren Sie sie. Nachdem Sie sie gestartet haben, wählen Sie den Laufwerksnamen und das Datum der angelegten Dateiversionen. Rechtsklicken Sie auf den betroffenen Ordner oder die Datei und wählen Sie die Export-Option. Geben Sie dann einfach den Ort an, an welchen die Daten wiederhergestellt werden sollen.shadow-explorer-export

Ist das Problem weg? Prüfen Sie und schauen Sie nach

Computer-Bedrohungen wie Ransomware können heimlicher sein, als Sie sich vorstellen können, sie verschleiern auf einem kompromittierten Computer geschickt ihre Komponenten, um der Entfernung aus dem Weg zu gehen. Daher, indem Sie einen zusätzliche Sicherheits-Scan durchführen, werden Sie was die Bereinigung angeht, alles richtig gemacht haben.

Laden Sie Spora Ransomware Scanner und Entferner herunter

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